Ort · tiefer Süden
Dakhla: die Lagune und der Wind
Dakhla ist eine Stadt auf einer schmalen Halbinsel weit im Süden der Atlantikküste. Zwischen Halbinsel und Festland liegt eine rund 40 km lange Lagune, deren flaches Wasser und stetiger Wind den Namen Dakhla zum Inbegriff des Kitesurfens gemacht haben.
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Die Lagune
Die Halbinsel schützt die Lagune vor der Dünung des Ozeans, daher ist das Wasser meist flach, mit seichten Bereichen, in denen Anfänger bei Flut stehen können. Die Quellen geben ihre Länge mit 40 bis 45 km an. Der offene Atlantik auf der anderen Seite der Halbinsel bietet Wellen für alle, die sie suchen.
Die Spots rund um die Lagune passen zu verschiedenen Niveaus, von weiten Flachwasserzonen für Kurse bis zu langen Downwindern für erfahrene Rider. Viele Kitecamps liegen am Ufer außerhalb der Stadt.
Der Wind
Die Passatwinde wehen einen Großteil des Jahres aus Norden. Kiteschulen nennen häufig 300 oder mehr Windtage im Jahr, oft zwischen 15 und 25 Knoten. Am stärksten und verlässlichsten ist er etwa vom Frühling bis zum Spätsommer; Dezember und Januar sind meist schwächer.
Mehr als Kiten
In der Lagune werden Austern gezüchtet und in der Stadt frisch serviert. In der Lagune ist die Dune Blanche, eine helle Sanddüne am Wasser, ein beliebter Halt. Die Landschaft ist offene Wüste, die auf den Ozean trifft: weiter Himmel, wenige Bäume und kühles Wasser, auch wenn die Luft warm ist.
Anreise
Dakhla hat einen Flughafen mit Flügen aus Casablanca und einigen saisonalen Verbindungen aus Europa. Auf der Straße ist es eine sehr lange Fahrt die Küste hinunter. Die meisten Besucher wohnen in Camps oder Hotels an der Lagune und organisieren Transfers über sie.
Vom Babusch zum Hydrofoil
Das Motiv Not House Trained beginnt mit dem Babusch, dem weichen Lederpantoffel mit heruntergetretener Ferse, der in ganz Marokko getragen wird. In der Illustration wird er zu einem von einem Kite gezogenen Hydrofoil: ein vertrauter Hausschuh, der hinaus in Wind und Freiheit fährt, die man mit Dakhla verbindet.


